Innosuisse und SECO: Welche KI-Projekte 2026 wirklich gefördert werden

Die Schweiz fördert KI-Adoption systematisch. Doch nicht jedes KI-Projekt erhält Geld – und die Antragswege unterscheiden sich erheblich.

Innosuisse: KI braucht F&E-Charakter

Die Innosuisse vergibt Anträge über das eHelvetia-Portal. Die zentrale Regel lautet: Ihr Projekt benötigt einen F&E-Anteil. Reine Anwendungsprojekte – etwa „ChatGPT nutzen um Kundenservice zu automatisieren“ – werden abgelehnt. Förderfähig sind dagegen:

  • Eigene KI-Modell-Anpassung auf Branchendaten
  • Hybrid-Systeme (KI + klassische Regeln)
  • Sicherheit, Datenqualität, Interpretierbarkeit
  • Zusammenarbeit mit Hochschulen oder Forschung

Was heisst das für Ihr KMU? Wenn Ihr KI-Projekt intern neu ist und Branchenwissen kodifizieren soll, kann Innosuisse passen. Ein reiner ChatGPT-Chatbot nicht. Mehr Details bietet auch die offizielle Innosuisse-Website.

Nächster Schritt

Was heisst das für Ihre Büroarbeit?

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DACH-Hinweis: 10min KI Brief bleibt für KMU im gesamten DACH-Raum lesbar; konkrete Praxisangebote sind zuerst CH-first formuliert.

SECO: Breiter, aber punktuell

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) fördert Digitalisierung allgemein, nicht KI spezifisch. Ihre KI-Massnahme könnte unter „Prozessoptimierung“ oder „Arbeitsmarktintegration“ laufen – muss aber breiter framed sein. Fokus liegt auf KMU mit unter 250 Mitarbeitenden. Erfahren Sie mehr unter seco.admin.ch.

Die SECO-Förderung ist zugänglicher, aber die Quote ist kleiner. Antrag und Chancen hängen von Region und Branche ab.

Swiss Digital Ranking und langfristige Chancen

Das Swiss Digital Ranking (jährlich aktualisiert) zeigt: KMU mit agiler Struktur und gezieltem KI-Einsatz gewinnen gegen etablierte Konkurrenz. 2026 bedeutet KI-Adoption für KMU nicht nur Kostensenkung, sondern auch Sichtbarkeit und Fachkräfte-Attraktivität. Grundlagen finden Sie auch beim Digital Switzerland Verband.

Wer jetzt ein Innosuisse- oder SECO-Projekt startet, dokumentiert intern, dass Modernisierung gelebt wird.

Die KI-Regelmappe nutzen

Für Schweizer KMU bietet sich die KI-Regelmappe als Leitfaden an: systematisch die F&E-vs.-Anwendungs-Unterscheidung klären, die Förderfähigkeit bewerten und die Innosuisse-/SECO-Strategie abstimmen. Die KI-Regelmappe stellt konkrete Checklisten bereit – und hilft Ihnen, Ihr Projekt strukturiert in die richtige Förderung einzuordnen.

Praktische nächste Schritte

  1. Klären Sie, ob Ihr Projekt F&E-Charakter hat (Innosuisse) oder Digitalisierung/Prozess (SECO).
  2. Besuchen Sie ehelvetia.ch oder fragen Sie bei Ihrer kantonalen Wirtschaftsförderung nach aktuellen Calls.
  3. Öffnen Sie die KI-Regelmappe – dort finden Sie konkrete Bewertungs-Checklisten und Förderfähigkeits-Kriterien, die Sie sofort in Ihrem Projekt prüfen können.
  4. Planen Sie 8–12 Wochen Vorlauf für Antrag bis Entscheid.

Die staatlichen Mittel 2026 sind verfügbar – aber nur für klar strukturierte Projekte. Mit der richtigen Fragestellung und etwas Vorlauf lässt sich finanzielle Unterstützung sichern.

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