KI in der Buchhaltung: Was DATEV und Co. jetzt können

Buchhaltung ist in vielen Betrieben immer noch geprägt von manueller Dateneingabe, Belegstapeln und dem Gefühl, dass irgendwo immer etwas nicht stimmt. KI in der Buchhaltung ändert das – und die großen deutschen Softwareanbieter haben aufgeholt.

Was DATEV, Lexware und Sevdesk heute können, hätte vor drei Jahren noch als Zukunftsmusik gegolten.

Was die Anbieter konkret bieten

DATEV hat mit „DATEV Unternehmen online“ und dem integrierten Belegmanagement eine Lösung, die eingehende Belege automatisch erfasst, klassifiziert und vorbucht. Der Steuerberater muss nur noch prüfen und freigeben, nicht mehr abtippen. Für Kanzleien, die mit vielen kleinen Mandanten arbeiten, ist das ein erheblicher Effizienzgewinn.

Lexware bietet ähnliche Funktionen im Office-Bereich. Belege per App fotografieren, KI erkennt Betrag, Datum, Lieferant – und schlägt die richtige Buchung vor. Fehlerquote sinkt, Geschwindigkeit steigt.

Sevdesk richtet sich eher an kleinere Unternehmen und Selbstständige. Die KI-Funktionen sind weniger tiefgehend, aber für den Einstieg gut geeignet: automatische Rechnungserkennung, Kategorisierung von Ausgaben, Steuerschätzung.

Was das für Ihren Betrieb bedeutet

Wenn Sie noch Belege in einem Ordner sammeln und einmal im Monat zum Steuerberater bringen: Das ist nicht nur zeitaufwändig, es kostet auch Geld. Digitale Buchhaltung mit KI-Unterstützung reduziert die Bearbeitungszeit auf Seiten der Kanzlei – und damit oft auch die Rechnung.

Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater. Viele Kanzleien haben klare Präferenzen für bestimmte Systeme und können Ihnen sagen, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist. Der Umstieg ist in den meisten Fällen schneller als gedacht – und der Zeitgewinn spürbar ab dem zweiten Monat.

KI macht aus Buchhaltung keine Freude. Aber sie macht sie deutlich weniger zur Last.

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