KI im Browser: Für Erweiterungen ein separates Arbeitsprofil nutzen
Ein separates Browserprofil und eine kleine Website-Positivliste helfen Schweizer KMU, KI-Erweiterungen in einem klar begrenzten Arbeitskontext zu testen.
Ein separates Browserprofil und eine kleine Website-Positivliste helfen Schweizer KMU, KI-Erweiterungen in einem klar begrenzten Arbeitskontext zu testen.
Anthropic hat am 18. Oktober einen Public Benefit Fund angekündigt. Der Anbieter will einen Teil seiner Unternehmensanteile für das Gemeinwohl einsetzen. Für KMU ist die Nachricht vor allem ein Anlass, die Verteilung des Nutzens von KI im eigenen Betrieb zu besprechen: Wer erhält Zeit für neue Aufgaben, und wer trägt die Umstellung?
Kalender-KI sollte Verfügbarkeit lesen, einen prüfbaren Termin entwerfen und Einladungen erst nach einer bewussten Freigabe versenden.
Microsoft hat am 20. Oktober weitere Kontrollen für seine Sovereign Cloud vorgestellt. Für KMU, die sensible Daten mit KI bearbeiten, ist vor allem der Zugriff durch den Betreiber relevant. Der Standort eines Rechenzentrums beantwortet noch nicht, wer bei Wartung oder Support auf ein System zugreifen kann.
Anthropic hat am 14. Oktober angekündigt, offizielle US-Wahlinformationen stärker in Claude einzubinden. Im Laufe dieses Monats sollen Antworten für Nutzerinnen und Nutzer in den USA auf Angaben von Democracy Works zugreifen. Für die Büroarbeit ist daran ein Prinzip interessant: Bei einer verbindlichen Auskunft zählt nicht nur die passende Antwort, sondern auch die zuständige Stelle.
Microsoft hat am 19. Oktober beschrieben, wie sogenannte Guardian Agents interne KI-Agenten laufend überwachen und ihre Aktionen kontrollieren sollen. Der Ansatz nutzt Project Perception und richtet den Blick auf KI-Systeme, die ein Unternehmen selbst eingesetzt hat. Für KMU entsteht daraus eine Betriebsfrage: Wer übernimmt, wenn die Überwachung eine Aktion stoppt?
Nvidia berichtet am 19. Oktober über neue KI-Lösungen, die Siemens im Werk Erlangen gezeigt hat. Dazu gehört eine agentenbasierte Produktionsplanung, mit der sich Fertigung an veränderte Bedingungen anpassen soll. Für kleinere Zulieferer rückt damit eine praktische Frage in den Vordergrund: Wer entscheidet, wenn ein KI-Vorschlag die Reihenfolge laufender Aufträge verändert?
OCR macht eingescannte PDFs durchsuchbar, doch Zahlen, Tabellen und Namen brauchen vor jeder KI-Weiterverarbeitung einen gezielten Vergleich mit dem Originalbild.
Microsoft, die thailändische Regierung und weitere Partner haben am 15. Oktober eine nationale Initiative für KI-Kompetenzen und Beschäftigung angekündigt. Das Programm verbindet Lernen mit dem Bedarf von Arbeitgebern. Für die Personalentwicklung kleiner Unternehmen ist diese Verbindung interessant: Ein absolvierter KI-Kurs sagt noch wenig darüber aus, welche Aufgabe jemand anschliessend übernehmen kann.
Das Bundesamt für Cybersicherheit hat am 16. Oktober gemeinsam mit dem EDÖB Empfehlungen für KI im Berufsalltag veröffentlicht. Im Zentrum steht «Oversharing»: Wer eine komplette E-Mail oder Tabelle in einen Assistenten kopiert, kann mehr persönliche und vertrauliche Angaben weitergeben, als für die Aufgabe nötig sind. Für KMU ist das ein Anlass, die Eingabe selbst zum Prüfpunkt zu machen.
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